Sonntagswissen

20 Sep

Sonntagswissen: Die Daumen hoch Geste wird fast auf der ganzen Welt verstanden. Sie heißt so viel wie „Alles OK“ oder auch „Das gefällt mir“. Die Geste geht vermutlich auf die Gladiatorenkämpfe zurück. Hatte ein Gladiator besonders gut gekämpft, entschieden die Zuschauer (oder der Kaiser), ob dem Kämpfer das Leben geschenkt wurde oder eben nicht. Die Entscheidung wurde per Handzeichen angezeigt. Der nach oben gerichtete Daumen verbildlichte vermutlich das nach oben gerichtete Schwert. Dementsprechend führte der nach oben gerichtete Daumen in dem damaligen Fall zum Tod und nicht zum Leben des Gladiators. Um für das Leben des Gladiators zu stimmen wurde der Daumen mit den Fingern umschlossen. Das symbolisierte das weggesteckte Schwert. Wie der Übersetzungsfehler, dass der „Daumen hoch“ die positive Bedeutung bekam, ist nicht geklärt. Eine Theorie ist, dass Historienmaler im 19. Jahrhundert die Gesten falsch gedeutet haben und dann in ihren Gemälden „falschrum“ festhielten. Den nach unten zeigenden Daumen interpretierten die Maler als Abwertung. Dementsprechend wurde die entgegengesetzte Richtung (der nach oben gestreckte Daumen) zum Positiven „Verschont sein Leben“.

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